Soula Parassidis
Die griechisch-kanadische Sopranistin Soula Parassidis wurde vom Boston Globe als „leuchtend“ und von Schmopera als „eine Iphigénie für die Ewigkeit“ gefeiert – für ihre elektrisierende Bühnenpräsenz und ihre vokale Ausdruckskraft.
In der Saison 2025–2026 gibt sie ihr Debüt als Chrysothemis in Strauss’ Elektra in der Arena di Verona und startet das Projekt Echoes of Empires: SAPPHO, das Musik von Granville Bantock in Zusammenarbeit mit der griechischen Modedesignerin Daphne Valente präsentiert. Die Saison umfasst außerdem die Veröffentlichung von Radio Days im Vorfeld der USA-250-Feierlichkeiten sowie ihr Debüt beim Internationalen Gluck-Festival.
Im Jahr 2024 trat sie beim Festival d’Aix-en-Provence in Glucks Iphigénie en Aulide / Iphigénie en Tauride unter der Leitung von Emmanuelle Haïm und Dmitri Tcherniakov auf und gab anschließend ihr Debüt an der Griechischen Nationaloper in derselben Produktion unter Michael Hofstetter.
Während der Saison 2023 verkörperte sie Iphigénie in drei großen Produktionen zu Ehren des 100. Geburtstags von Maria Callas: im Olympia City Music Theatre „Maria Callas“ in Athen, mit Boston Baroque (gestreamt auf IDAGIO) und am Stadttheater Bern. Kritiker lobten ihre Darstellung als „eine Iphigénie für die Ewigkeit“ (Schmopera).
Zu weiteren Höhepunkten ihrer Opernkarriere zählen La clemenza di Tito mit dem Taipei Symphony Orchestra, Teseo am Theater an der Wien, Les pêcheurs de perles im Opera Holland Park, Don Giovanni in Guangzhou sowie die Titelrolle in Barbers Vanessa am Opéra-Théâtre de Metz Métropole, wo sie außerdem die Gräfin in Strauss’ Capriccio sang. Weitere Engagements umfassen Elettra in Idomeneo am Teatro Massimo Palermo, Helmwige in Die Walküre an der Opéra National de Bordeaux und Korngolds Violanta am Teatro Regio Torino.
Ihr Konzertrepertoire reicht von Dutilleux’ Correspondances mit der Tschechischen Philharmonie über Wagners Wesendonck-Lieder in Bordeaux und Attersee bis zu Mahlers Vierter Symphonie mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse. Sie trat zudem mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Berliner Philharmonie und dem RTÉ Concert Orchestra auf.
Abseits der Bühne ist Parassidis Gründerin von Living Opera, einem Multimedia-Unternehmen, das sich der Erweiterung der Reichweite der Oper durch digitale Erzählformen und Live-Auftritte widmet. Ihre Arbeit wurde unter anderem von Forbes, Newsweek und Fast Company vorgestellt. Als engagierte Menschenrechtsaktivistin gegen Menschenhandel arbeitet sie mit Organisationen wie The Exodus Road und NCOSE zusammen.
Geboren in Vancouver, erhielt sie zunächst eine Ausbildung als Flötistin und Schauspielerin, bevor sie den Bachelor of Music an der University of British Columbia erwarb. Als mehrfache Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions und Stipendiatin des Canada Council wird sie weiterhin für ihr charakteristisches Timbre, ihre dramatische Intensität und ihren visionären Zugang zur Oper anerkannt.
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Soula Parassidis (Kurzbiografie)
Die griechisch-kanadische Sopranistin Soula Parassidis wurde vom Boston Globe als „leuchtend“ und von Schmopera als „für die Ewigkeit“ gelobt – für ihre eindrucksvolle Bühnenpräsenz und stimmliche Tiefe.
Zu ihren jüngsten Projekten zählen ihr Debüt als Chrysothemis in Strauss’ Elektra in der Arena di Verona und der Start von Echoes of Empires: SAPPHO mit Musik von Granville Bantock in Zusammenarbeit mit der griechischen Designerin Daphne Valente, sowie die Neuauflage ihres Albums All is Bright mit dem Orchestra Filarmonica di Benevento. Sie trat außerdem beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Griechischen Nationaloper in Glucks Iphigénie en Aulide / Iphigénie en Tauride unter der Leitung von Emmanuelle Haïm und Michael Hofstetter sowie in der Regie von Dmitri Tcherniakov auf.
Parassidis hat Hauptrollen an führenden Opernhäusern in Europa, Asien und Nordamerika gesungen und ist Gründerin von Living Opera, einer Multimedia-Initiative, die den Zugang zur klassischen Musik durch Aufführung, Bildung und gesellschaftliches Engagement erweitert.

