Cantus Thuringia

Cantus Thuringia widmet sich in verschiedenen Besetzungen dem Repertoire des 16. bis 18. Jahrhunderts: Vom Quartett bis zum Kammerchor sind die professionellen Sängerinnen und Sänger in der Lage, der Musik entsprechend einen adäquaten Ensembleklang zu erzeugen.
Neben dem Schwerpunkt auf geistlicher Vokalmusik wird bei der Eigenproduktion von Bühnenwerken durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten historischer Schauspielkunst und Gestik ein einheitliches Gesamtkonzept angestrebt. So konnte das Ensemble in Produktionen wie Purcells „Dido and Aeneas“ (Regie: Margit Legler), Glucks „Orfeo ed Euridice“ sowie Telemanns „Pimpinone“ oder Anna Amalias „Erwin und Elmire“ (beide Regie: Nils Niemann) auch mit Bühnenwerken international auf sich aufmerksam machen. 
Das Ensemble gastiert bei internationalen Festivals u.a. den Händel-Festspiele Halle (Saale), Internationale Händel-Festspiele Göttingen, Bachfest Leipzig, dem Festival Oude Muziek Utrecht, Tage Alter Musik in Herne, Gröpelinger Barock, den Thüringer Bachwochen, dem Heinrich-Schütz-Musikfest und realisierte zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Musikalisch geleitet wird das Ensemble durch seine Gründer Bernhard Klapprott und Christoph Dittmar.
Regelmäßige Kooperationen, Konzert und Bühne, finden mit Ensembles wie Musica Poetica (Jörn Boysen), der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach mit der NDR Radiophilharmonie oder der Staatskapelle Halle (Michael Hofstetter) statt.
Das Vokalensemble brachte gemeinsam mit der Capella Thuringia zahlreiche wiederentdeckte Werke erstmalig zu Gehör und legte diverse CD-Ersteinspielungen bei den Labels dhm / sony music und cpo vor, jüngst die Ersteinspielung von fünf Messen von Gottfried Heinrich Stölzel.