Anna Sayn
Die Sopranistin Anna Christin Sayn entdeckte bereits im Alter von zwölf Jahren ihre Leidenschaft für den Gesang. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte sie Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Brigitte Lindner und Boris Leisenheimer. Es folgten Masterabschlüsse in den Fächern Oper & Musiktheater sowie Lied & Konzert, mit denen sie ihr künstlerisches Profil erweiterte.
Ihr Operndebüt gab sie 2017 am Theater Aachen. Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Theater Solingen und zur Rheinischen Opernakademie Köln, wo sie als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro zu erleben war. Mit der zeitgenössischen Kammeroper Gestohlenes Leben gastierte sie landesweit, übernahm die Partie der Gretel in Humperdincks romantischer Märchenoper und stand mit dem Ensemble l’arte del mondo in Schmittbaurs wiederentdecktem Singspiel Lindor und Ismene auf der Bühne – eine Produktion, die im WDR-Funkhaus aufgezeichnet wurde.
Regelmäßig ist Anna Christin Sayn bei verschiedenen Festivals und internationalen Festspielen zu Gast. Dort verkörperte sie unter anderem Papagena (Die Zauberflöte) und Amor (Orpheus und Eurydike). Sie arbeitete bereits unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter – zunächst in einer besonderen Kooperation mit dem Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch und später bei mehreren landesweiten Gastspielen mit der Thüringer Philharmonie.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt im Bereich des Kunstliedes. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich dabei sowohl bekannten Komponist:innen als auch jenen, deren Werke durch die Zeit in Vergessenheit geraten sind. Ihre erste CD mit Liedern des in der NS-Zeit verfemten Komponisten Ernst Bachrich erschien beim Label EDA. Für ihr künstlerisches Engagement wurde sie 2019 mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Bonn ausgezeichnet.
Im Jahr 2021 kam es erstmals zur Zusammenarbeit mit dem Komponisten Alexander Balanescu, der die Musik zur erfolgreichen Uraufführung der Schauspielfassung von Moby Dick schrieb. Es folgten eine konzertante Wiederaufnahme des Werkes, sowie gemeinsame Auftritte mit dem Balanescu Ensemble, unter anderem in Paris mit dem Live-Soundtrack zum Film The Island.
Ihre Leidenschaft für Musik und Bühne gibt sie seit 2018 auch als Pädagogin weiter und widmet sich mit großer Freude der musikalischen Nachwuchsförderung. Im Jahr 2025 erweiterte sie ihr künstlerisches Wirken und übernahm erstmals die Co-Regie des Kindermusicals Ritter Rost am Musiktheater im Wasserforum Meerbusch.
Zuletzt war Anna Christin Sayn im Visiodrom Wuppertal in der multimedialen Neufassung Moby Dick – I Have Dreamed It Again und als Solokünstlerin verschiedener Operetten- Konzerte zu erleben.
« an der Wiener Staatsoper, gefolgt von Šiškov in »Aus einem Totenhaus« an der Bayerischen Staatsoper, Jean-Charles in »Das Floß der Medusa« (Werner Henze) in Amsterdam, die Titelrollen in »Karl V.« (Ernst Krenek) an der Bayerischen Staatsoper, »Lear« am Maggio Musicale Fiorentino und »Eugen Onegin« an der Hamburgischen Staatsoper.
Im Sommer 2021 sprang Bo Skovhus kurzfristig als Beckmesser/DIE MEISTERSINGER an den Bayreuther Festspielen ein. An der Wiener Staatsoper trat er als Ryuji in Henzes »Das Verratene Meer« auf, an der Hamburgischen Staatsoper als Eisenstein/FLEDERMAUS, an der Staatsoper Berlin als Jaroslav Prus/VEC MAKROPULOS, in Boston sowie in der Carnegie Hall und am Verbier Festival als WOZZECK (konzertant), als Vater/BLUTHAUS, im Cuvilliés-Theater in München, als Plato Kusmitsch Kovalev/DIE NASE an der Semperoper Dresden sowie am Theater an der Wien im Rahmen der Wiener Festwochen als Dr. Schön/LULU. In jüngster Vergangenheit präsentierte sich Bo Skovhus als Faninal/DER ROSENKAVALIER am Grand Théâtre von Genf, als LEAR in Madrid, als Jaroslav Prus/DIE SACHE MAKROPULOS in Amsterdam, mit der Singapore Symphony Group im BRAHMS REQUIEM und in L’HEURE ESPAGNOLE in Singapur, in einem festlichen LIEDERABEND im Haus der Künste in Budapest, als Graf in konzertanten Aufführungen von CAPRICCIO an den Salzburger Festspielen und am Edinburgh Festival, als «Ich» in LEBEN MIT EINEM IDIOTEN (Alfred Schnittke) in Zürich, als «Clov» in György Kurtágs FIN DE PARTIE an der Staatsoper Berlin, als «Dante» in Pascal Dusapins VIAGGIO DANTE an der Opéra de Paris und als «Meister Astaroth» in Unsuk Chins DIE DUNKLE SEITE DES MONDES in Hamburg (Uraufführung).
Dem Künstler wurde der Titel „Österreichischer Kammersänger“ sowie der Titel „Bayerischer Kammersänger“ verliehen.

