Vanessa Waldhart

Die österreichische Koloratursopranistin Vanessa Waldhart, derzeit Ensemblemitglied an der Oper Halle, gewann 2023 den Eva Kleinitz-Preis beim 9. CLIP-Wettbewerb in Italien, ist Finalistin des 9. Int. Renata Tebaldi-Wettbewerbs in San Marino, Preisträgerin des „Dame-Joan-Sutherland“-Preis beim 21. Int. Ferruccio Tagliavini-Wettbewerbs als beste Sopranistin des gesamten Wettbewerbs und wurde 2022 in der Opernwelt für ihre Verkörperung der Dorinda in „Orlando“ bei den Int. Händelfestspielen Halle als Nachwuchskünstlerin nominiert.
 
Ihr Repertoire in Oper & Konzert reicht von Monteverdi, Pergolesi, Bach und Händel über Mozart, Weber, Rossini, Verdi, Strauss, Britten und Offenbach bis hin zu Orff und Strauß mit Rollen wie der Königin der Nacht in „Zauberflöte“, Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“, Rosina in „Barbiere di Siviglia“, Tytania in „Sommernachtstraum“, Fiakermilli in „Arabella“, Adele in „Fledermaus“, Konstanze und Blonde in „Entführung aus dem Serail“, Cleopatra in „Julius Cäsar“, Poppea in „Agrippina“, Dorinda in „Orlando“, Susanna in „Hochzeit des Figaro“, Musetta in „La Bohème“, sowie den Sopransolos in Orffs „Carmina Burana“, Pergolesis „Stabat mater“, Händels „Messiah“ & „Il delirio amoroso“, Bachs „Magnificat“, „Johannespassion“ & „Weihnachtsoratorium“, Mozarts „Exsultate Jubilate“ & „Requiem“, Beethovens 9. Sinfonie, Saint-Saëns „Oratorio de Noël“, Mahlers 4. Sinfonie und die Eva in Haydns „Schöpfung“.
 
Bei den Gluck-Festspielen war sie 2024 als Vitellia in Glucks „La clemenza di Tito“ zu erleben. 
Darüberhinaus führten sie Gastengagements zum Grange Festival in England, dem Grachtenfestival Amsterdam, den Händelfestspielen Halle, dem Festspiel der deutschen Sprache, dem Ekhof-Festival, in den Wiener Musikverein sowie das Wiener Konzerthaus, ans Nationaltheater Sarajevo, Aalto-Theater Essen, nach Chemnitz, Schwerin, Italien, Österreich und in die Schweiz.
 
Sie arbeitete mit namhaften DirigentInnen und RegisseurInnen wie u.a. René Jacobs, Michael Hofstetter, Attilio Cremonesi, Ariane Matiakh, Laurence Cummings, Christian Curnyn, Tomáš Netopil, David Bates, Philippe Bach, Michael Francis, Matthias Foremny, Werner Erhardt, Fabrice Bollon; Tobias Kratzer, Peter Konwitschny, Anthony Pilavachi, Georg Quander, Walter Sutcliffe, Ben Baur, Katharina Kastening und Louisa Proske zusammen.